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„Geschenk für die Gesellschaft“

WÜRDIGUNG Sozial- und Integrationsminister Stefan Grüttner verleiht Landesauszeichnungen für soziales Bürgerengagement / Kurt Stoppel unter den Preisträgern

BÜDINGEN/WIESBADEN - (red). An acht Gruppen und acht Einzelpersonen hat Sozial- und Integrationsminister Stefan Grüttner gestern – am Internationalen Tag des Ehrenamts – im Biebricher Schloss in Wiesbaden die Landesauszeichnungen für soziales Bürgerengagement vergeben. „Sie alle tragen mit Ihrem Engagement dazu bei, dass unsere Welt freundlicher, unsere Gesellschaft sozialer und toleranter wird“, lobte der Minister die Preisträger. Er betonte: „Eine demokratische Gesellschaft hat ohne bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement keinen Zusammenhalt und keinen Bestand. Wenn Menschen ihre Zeit und ihre Energie einem Ehrenamt widmen, ist dies ein Geschenk nicht nur für Einzelne oder einzelne Bevölkerungsgruppen, sondern für die gesamte Gesellschaft, für uns alle. Als solches muss es gewertet und hochgeschätzt werden.“ Zu den Preisträgern gehört auch der Büdinger Kurt Stoppel.

In Hessen ist die Bereitschaft, sich ehrenamtlich in den verschiedensten Lebensbereichen zu engagieren, außerordentlich groß. Etwa 2,4 Millionen Ehrenamtliche und Freiwillige setzen sich für die Gemeinschaft ein, um gemeinsam mit anderen Menschen etwas Gutes zu tun und direkt vor Ort etwas zu bewegen. Die Landesauszeichnung „Soziales Bürgerengagement“ wird zum 15. Mal verliehen. In diesem Jahr lagen der Jury 86 Bewerbungen vor. Dies macht deutlich, in welchem Ausmaß und in welchen vielfältigen Bereichen hessische Bürger ehrenamtlich tätig sind und sich in herausragender Weise engagieren.

  • HINTERGRUND

Durch das Bürgerprojekt „Bunte Gärten - Internationale Schrebergärten“ in Büdingen ist eine einst triste Maisackerfläche in einen blühenden Garten mit verschiedenen Früchten und Gemüsen verwandelt worden. Kurt Stoppel und seine Frau Christa haben dies als Projektleitung mit Hilfe einer multikulturellen Mischung aus Bürgern sowie Asylbewerbern und vielen Kindern begeistert umgesetzt. Täglich sind etwa 70 Personen in den Gärten aktiv, die in nur einem Jahr zum Treffpunkt zahlreicher Kulturen geworden sind. (red)

Die Jury hatte im Vorfeld der Verleihung zwei Schwerpunkte festgelegt: In diesem Jahr wurden unter dem Motto „Integration – von der Willkommenskultur zur Bleibestruktur“ zum einen Initiativen ausgezeichnet, deren Engagement im Bereich der Flüchtlingshilfe darauf abzielt, die Menschen nicht mehr nur willkommen zu heißen, sondern vielmehr auf Dauer in der Gesellschaft zu integrieren. Zum anderen werden Initiativen geehrt, denen die Inklusion aller Menschen ein besonderes Anliegen ist und die nach dem Motto „Inklusion – Menschen mit und ohne Behinderungen engagieren sich“ handeln.

Die Geehrten erhielten neben der Landesauszeichnung „Soziales Bürgerengagement“ in Form einer Skulptur auch ein finanzielles Dankeschön in Höhe von 300 Euro für ihren Verein oder ihre Organisation.