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Büdinger Weihnachtsliedersingen: Fröhliches zur Adventszeit

Von red

vor 15 Stunden

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Einen erlebnisreichen, harmonischen und fröhlichen Abend erlebten die Besucher des Weihnachtsliedersingens im voll besetzten Sälchen des Büdinger Kulturzentrums Oberhof.

Der Shanty-Chor "Sing & Sail" bringt frischen Wind mit zünftig-weihnachtlichen Seemannsliedern in den Oberhof. Foto: Krinke

BÜDINGEN - Einen erlebnisreichen, harmonischen und fröhlichen Abend erlebten die Besucher des Weihnachtsliedersingens im voll besetzten Sälchen des Kulturzentrums Oberhof. Sigrun Schubert von der Ehrenamtsagentur "Aktiv in Büdingen" hatte ein kurzweiliges Programm mit weihnachtlichen Liedern, Vorträgen und Gedichten zur Adventszeit zusammengestellt.

Mit einem beschaulichen Flügelsolo eröffnete Andrea Schima vierhändig in Begleitung des Pfarrers Markus Christ den Abend, der ganz im Zeichen des Weihnachtsbaums stand. Schima arbeitet als Organistin und Chorleiterin im Dekanat Büdinger Land und in weiteren Gruppen. Im Klarinetten-Ensemble "Quattrio" begeisterte Pfarrer Christ gemeinsam mit Sabine Schönfeld und Birgit Pemsel mit Stücken aus dem "Nussknacker und Mausekönig", geschrieben von E.T.A. Hoffmann, vertont von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, und obendrein nach der Pause mit vier Flötenstücken von internationalen Weihnachtsliedern aus allen Himmelsrichtungen.

Durch das Programm führte Pfarrer Andreas Weik mit Charme und Witz. Poetisch ging es weiter mit dem Gedicht "Lob der Tanne" von Friedrich Wilhelm Grimme, das Anna Jaeger als jüngste Teilnehmerin ausdrucksstark vortrug. Ihr zweiter Vortrag nach der Pause handelte vom "Geklauten Weihnachtsbaum" von Jutta Gnädig.

"Erna, der Baum nadelt" - darüber regten sich Agnes Lott und Markus Karger mächtig auf und veranstalteten allerlei Trubel - vom Einschalten des Notdienstes, über Rundfunk und Presse bis zum Professor Dülmen vom Botanischen Institut. Natürlich, so wie man das Duo kennt, sehr zur Belustigung der Zuschauer.

Für frische Seeluft und Lust auf Urlaub an der Nordsee sorgte der Shanty-Chor "Sing & Sail" mit zünftigem Seemannsgarn wie "Seemann, deine Heimat ist das Meer", dem "Gorch-Fock-Lied" oder "Rolling Home". So mitreißend waren die Lieder, dass Pfarrer Weik am Ende Mühe hatte, die hochgefahrene Stimmung wieder auf ein weihnachtliches Level zu bringen. Doch auch damit hatten die, laut Weik, "elf hübschen Jungs" kein Problem, unterstützten sie doch stimmstark das Publikum bei allen gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern.

Dass die Besucher den Abend genossen, zeigte sich an deren beherzter Teilnahme, dafür hatte Sigrun Schubert für jeden Gast ein in liebevoller Handarbeit hergestelltes Liederheftchen zusammengestellt. Mit großem Applaus bedankten sich die Besucher und stimmten ein in ein aus tiefstem Herzen gesungenes "Halleluja". Zum Abschied verschenkte Schubert selbstgebastelte Sternchen von dem Ehepaar Gertrud und Gerhard Fleischhauer. Als Dank für die große Menge an Weihnachtsplätzchen, die die Senioren des Alten- und Pflegeheims am Wilden Stein für die Besucher des Weihnachtsliedersingens gebacken hatten, dürfen sich die Senioren jetzt auf einen gemeinsamen Adventskaffee freuen.

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Der Alltag ist voller Fragen: Kleine Experimente - große Erkenntnisse

 

Die Arbeitsgruppe „Kleine Entdecker“ sucht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen für die Aktion „Kleine Experimente – große Erkenntnisse“.

Naturwissenschaftliche Phänomene sind Teil der Erfahrungswelt von Kindern: Warum fliegt ein Flugzeug? - Wo kommt der Regen her? - Was ist eigentlich Strom? Warum wachsen Pflanzen?

Kinder wollen ihre Welt im wahrsten Sinne des Wortes "begreifen" und verschiedenste Phänomene unter die Lupen nehmen. Die Fragen der Kinder spielen deshalb beim Experimentieren eine zentrale Rolle.

Die Arbeitsgruppe „Kleine Entdecker“ in Büdingen orientiert sich den Konzepten und Materialien der „Stiftung Haus der Kleinen Forscher“.

Der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" geht es um Lernfreude und Problemlösekompetenzen. Kinder werden bei einem forschenden Entdeckungsprozess, der sich von seiner Vorgehensweise her an den Naturwissenschaften orientiert, begleitet. Dazu gehören u.a. das Beobachten, Vergleichen und Kategorisieren, das sich Kinder zunutze machen, um die Welt um sich herum zu erkunden. Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" fördert eine nachhaltig positive Einstellung zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) und ermutigt Mädchen und Jungen, sich mit Fragen der Natur, der Wissenschaft und dem nachhaltigen Wirtschaften auseinander zu setzen.

Die Arbeitsgruppe „Kleine Entdecker“ wurde 2014 im Rahmen des Projektes „Aktiv im Alter“ gegründet. Seit der Gründung der Ehrenamtsagentur ist die Arbeitsgruppe „Kleine Entdecker“ ein Teil der Ehrenamtsorganisation.

Es werden derzeit wieder rüstige Frauen und Männer mit handwerklicher oder naturwissenschaftlicher Erfahrung gesucht, die bereit sind gemeinsam mit Kindern in den Kindergärten oder in sozialen Einrichtungen auf Entdeckungsreisen zu gehen.

Kontakt: Dieter Egner, Tel. 0151 15 82 92 47

Stand: 9.12.2018

Lamontagne 

Die Bürgerstiftung zeichnete Gudrun Lamontagne mit dem Ehrentitel „Alltagsheldin“ aus. Frau Lamontagne hat seit über 10 Jahren auf privater Basis die Integration von Zuwanderern unterstützt. Sie half auf eigene Initiative Aussiedler-Kindern und Jugendlichen aus Polen und der ehemaligen Sowjetunion durch Hausaufgabenhilfe und begleitete diese bei auftretenden Schwierigkeiten.

Gudrun Lamontagne mit Ehemann

Als die Kriegsflüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern 2014 nach Büdingen kamen wurde Frau Gudrun Lamontagne in den Gemeinschaftsunterkünften in der Mühltor-Straße und in der Bahnhof-Straße in Büdingen aktiv. Sie betreute schwangere Frauen, stellte Unterrichtsmaterialien zusammen und unterrichte die Erwachsenen in den Gemeinschaftunterkünften in der deutschen Umgangssprache. Ihre Begabung die Zuwanderer zu motivieren und in das Stadtleben einzuführen, ist dabei besonders hervorzuheben.

Ihre Erfahrungen gab sie gerne an die sich spontan bildenden Helferkreise im „Netzwerk Neue Nachbarn“ in Büdingen weiter, die von den Erkenntnissen profitierten. Mit ihrem Engagement unterstützte sie die kollegiale und freundschaftliche Zusammenarbeit der Helferkreise in Büdingen.

Beispielhaft sind vor allem die Unterstützung von Berufsschülern und ihre Begleitung während der Ausbildung. „Ohne unterstützende Hilfen schaffen es die jungen Zuwanderer nicht“, ist ihre Erfahrung. Deshalb engagiert sich inzwischen betagte Bürgerin noch mit großem Elan und völlig uneigennützig täglich für die von ihr betreuten Flüchtlinge. Sie investiert dafür viel Zeit und privates Geld, verlangt aber auch die Mitarbeit der Unterstützten.

„Frau Gudrun Lamontagne ist ein Vorbild für uneigennütziges Engagement und für ein erfolgreiches nachbarschaftliches Miteinander“, so die Begründung der Auszeichnung.

Dieter Egner

Antragsteller haben noch bis zum 31.10.2018 (Poststempel) Gelegenheit, sich mit Projektvorhaben im Bereich der kulturellen Kinder- und Jugendbildung im Rahmen des Förderprogramms „Kulturkoffer“ des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst um Fördermittel für Projekte für 2019 zu bewerben. Ziel des Kulturkoffers ist, Kinder und Jugendliche in Hessen, insbesondere im Alter von 10 bis 16 Jahren, frühzeitig für Kunst und Kultur zu begeistern, unabhängig von Herkunft, Wohnort oder Umfeld. Im Rahmen generationenübergreifender Projekte mit Kindern und Jugendlichen können Menschen aller Altersklassen angesprochen werden, um ihnen die Teilhabe an kultureller Bildung zu erleichtern. Alle Informationen zur Bewerbung und zum „Kulturkoffer“ findet man auf der WEB-Seite: kulturkoffer.hessen.de

Telegramm-Ansprechpartner: Dieter Egner Tel. 0151-15 82 92 47

Die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement haben sich verändert, meist nicht zum Besseren. Vereine und gemeinwohlorientierte Gruppen müssen sich schnell auf diese veränderten Bedingungen einstellen. Das neue Projekt „Ehrenamt fördern – Strukturen ausbauen“ soll deshalb Ehrenamtliche bei ihrer Arbeit in den Vereinen und Gruppen unterstützen. Verbesserte „Strukturen“ sollen Hilfestellung geben, die Arbeit erleichtern und Freude an der Teamarbeit bereiten. Konkret: Bei der Erarbeitung von neuen Zielsetzungen und Programmangeboten, bei der Verbesserung der Kommunikation nach innen und außen und durch Optimierung der organisatorischen Abläufe.

Mehr Infos: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zahlreiche Helfer stemmen beim Freiwilligentag in Büdingen zehn Projekte.

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Bild: Kurt Stoppel (3. von links) und Helfer aus verschiedenen Ländern kümmerten sich um zwei Spielplätze. Fotos: Eichenauer

 

BÜDINGEN - "Der Freiwilligentag stärkt die Gemeinschaft ungemein. Außerdem kommen Leute zusammen, die sich sonst wahrscheinlich gar nicht treffen würden, um gemeinsam etwas zu tun. Das gemeinsame Arbeiten für eine gute Sache macht zudem großen Spaß", freut sich Corinna Fuchs, stellvertretende Vorsitzende der Ehrenamtsagentur "Aktiv in Büdingen", die am Samstag gemeinsam mit der Stadt Büdingen den fünften Büdinger Freiwilligentag veranstaltete.

Fuchs ist Koordinatorin der Projekte. Seit mehreren Jahren treffen sich am letzten Samstag im September ehrenamtliche freiwillige Helfer, Gruppen und Vereine für diesen "Tag für eine gute Sache". Dieses Jahr wurden zehn Projekte angegangen. Zum Ende des anstrengenden wie auch erfolgreichen Tags trafen sich alle zum Abschlussfest im Oberhof, um sich auszutauschen und zu stärken. Dort dankte Corinna Fuchs allen Helfern für ihren Einsatz. Auch für das Frühstück war durch die Ehrenamtsagentur und Büdinger Sponsoren wie die Bäckerei Brotzeit, die Metzgereien Frühling und Jöckel und Feinkost Kayatuz gesorgt worden. Die Koordinatorin und Dieter Egner belegten Brötchen, Schriftführerin Andrea Rollmann brachte sie zu den einzelnen Projekten.

Mitglieder der AWO verschönerten gemeinsam mit Geflüchteten die Gartenanlage am AWO-Gebäude, Eltern und Kinder des Waldkindergartens "Die Frischlinge" und einige Helfer der Ahmadiyya-Gemeinde legten auf dem dortigen Gelände Hand an. Die Helfer der katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius putzten die Fenster des Hauses Walburga und jäteten Unkraut um Kirche und Haus.

 Die Erste Stadträtin Henrike Strauch und die Stadträte Sylvia Klein, Edgar Stürz und Tim Strehm wienerten in Büdingen die Stolpersteine, die an in der NS-Zeit ermordete jüdische Mitbürger erinnern, Willi Schierhorn und Reinhold Dießl hatten diesen Part in Düdelsheim und Eckartshausen übernommen.

 

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Bild: Die Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs fertigte jede Menge Herzkissen und stopfte viele gute Wünsche für die Patientinnen hinein.

 

Mitglieder der Büdinger Kernstadt-SPD legte im Max-Halberstadt-Park vor der Stadtschule ein Blumenbeet an, Freiwillige aus den Reihen der FWG Büdingen beseitigten Wildwuchs und Unkraut am Wilden Stein und entsorgten Müll. Ihnen hatte sich Stadtverordnetenvorsteher Reiner Marhenke angeschlossen. In Düdelsheim reinigten Mitglieder der Büdinger CDU und der Jungen Union das Geotop "Entgasungsröhren" im Wald, das der Büdinger Ehrenbürger Lothar Keil vor einigen Jahren bekannt gemacht hatte.

Mit Hundehaltern, Tierpsychologin Sabine Mauerhoff und Hund Bhoro zog Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke durch die Stadt, um "Hinterlassenschaften" der Vierbeiner, die nicht von deren Herrchen entsorgt wurden, und Müll einzusammeln. "Es sind deutlich weniger Hundehaufen als vergangenes Jahr, mittlerweile ist es mehr Müll, der einfach weggeworfen wird", ist Mauerhoff aufgefallen. Die Spielplätze im Hirschgraben und am Dohlberg hatten sich Kurt Stoppel, einer der drei "Macher" des Netzwerks "Neue Nachbarn" der Ehrenamtsagentur, und eine Gruppe neuer Mitbürger aus unterschiedlichen Ländern und der Ahmadiyya-Gemeinde vorgenommen.

"Kinder sollen unbeschwert spielen können, ohne über Müll zu stolpern oder sich an herumliegenden Dingen zu verletzen". Sie entfernten Wildwuchs an Rosen und Hecken, ebneten die Flächen, beseitigen Unrat, brachten die Sandplätze in Ordnung.

Die Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs ist von Beginn an beim Freiwilligentag dabei. Die Frauen nähen Herzkissen, die Patientinnen nach einer Brustkrebsoperation helfen und trösten sollen. Durch ihre Form helfen die Kissen, Druck und Wundschmerz zu lindern. Auch am Samstag surrten wieder die Nähmaschinen im Pferdestall des Oberhofs. Dort waren rund 25 Frauen zu Gange. Initiatorin ist Alexandra Prues. Eine Gruppe schnitt zu, eine Gruppe nähte, andere Frauen stopften die Kissen und weitere Helferinnen nähten sie zu. Nun werden sie an die Patientinnen der onkologischen Abteilungen der umliegenden Krankenhäuser verteilt. "Die Herzkissen sind auch Trost. Da sind auch ganz viele gute Wünsche rein gestopft und geben den Frauen das Gefühl, dass andere an sie denken", sagte Renate Schroth, die in dieser Gruppe geholfen hatte.

 

Quelle: Kreisanzeiger

Von Journalistin Eichenhauer